Konfektionsgrößen umrechnen: DE, UK, US und IT in einer Tabelle

Eine Konfektionsgröße 38 in Österreich entspricht einer UK 10, einer US 8 und einer italienischen 44. Wer das nicht sofort im Kopf hat, steht beim Online-Shopping oder im Auslandsurlaub regelmäßig vor dem gleichen Problem: Das Kleidungsstück passt nicht, die Retoure kostet Zeit und Nerven. Laut einer Erhebung des europäischen Textilverbands gehen rund 30 Prozent aller Online-Retouren auf falsche Größenwahl zurück. Dieser Artikel liefert alle Umrechnungstabellen, die man braucht, erklärt die Unterschiede zwischen den Systemen und zeigt, worauf man beim Maßnehmen wirklich achten muss.

In diesem Artikel

  • Die wichtigsten Umrechnungstabellen für Damen, Herren und Schuhgrößen zwischen DE, UK, US und IT
  • Warum eine deutsche 38 nicht überall gleich ausfällt und wie Vanity Sizing die Größenangaben verzerrt
  • Schritt-für-Schritt-Anleitung zum korrekten Maßnehmen mit Maßband an Brust, Taille und Hüfte
  • Typische Stolperfallen bei britischen und amerikanischen Größen, die selbst erfahrene Shopperinnen überraschen
  • Praktische Faustregeln, mit denen man in unter 10 Sekunden jede Größe im Kopf umrechnen kann
  • Besonderheiten der italienischen Konfektionsgrößen, die um 6 Nummern nach oben verschoben sind

Warum Konfektionsgrößen international abweichen

Das europäische Größensystem basiert auf dem halben Brustumfang in Zentimetern. Eine Konfektionsgröße 40 bedeutet also theoretisch einen Brustumfang von etwa 80 cm. In Großbritannien und den USA hingegen haben sich historisch gewachsene Nummernsysteme entwickelt, die keinen direkten Bezug zu Körpermaßen haben. Das britische System beginnt bei Damen typischerweise bei Größe 4, das amerikanische bei 0 oder sogar 00.

Italien verwendet wie Deutschland ein Zahlensystem, verschiebt die Nummern allerdings um sechs Einheiten nach oben. Eine deutsche 36 wird dort zur 42, eine deutsche 42 zur 48. Frankreich wiederum rechnet mit einem Versatz von vier Nummern. Die europäische Normierung nach EN 13402 versucht seit 2002, diese Unterschiede zu vereinheitlichen, doch in der Praxis halten sich viele Hersteller weiterhin an die nationalen Systeme.

Erschwerend kommt hinzu, dass selbst innerhalb eines Landes die Maße nicht einheitlich sind. Eine Größe 40 bei einem österreichischen Traditionshaus fällt anders aus als eine 40 bei einem internationalen Fast-Fashion-Anbieter. Deshalb rate ich, sich nie blind auf die Zahl zu verlassen, sondern immer die tatsächlichen Körpermaße mit der Maßtabelle des jeweiligen Herstellers abzugleichen.

Maßband an der Taille anlegen: Richtig messen ist der erste Schritt zur passenden Größe
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Richtig Maßnehmen: Brust, Taille, Hüfte

Bevor man überhaupt eine Größentabelle nutzt, braucht man die eigenen Körpermaße. Das klingt banal, aber in meiner Beratungspraxis sehe ich regelmäßig, dass Kundinnen ihre Maße seit Jahren nicht mehr aktualisiert haben. Der Körper verändert sich, und schon 2 cm Unterschied können eine andere Konfektionsgröße bedeuten.

So geht das Maßnehmen richtig:

  • Brustumfang: Das Maßband waagerecht an der stärksten Stelle der Brust anlegen, unter den Armen hindurch, ohne einzuschnüren. Normal atmen, nicht einziehen.
  • Taillenumfang: An der schmalsten Stelle des Oberkörpers messen, meist etwa 2 bis 3 cm oberhalb des Bauchnabels. Einen Finger breit Luft zwischen Band und Haut lassen.
  • Hüftumfang: An der breitesten Stelle von Gesäß und Hüfte messen, dabei gerade stehen und die Füße zusammen halten.
  • Innenbeinlänge: Vom Schritt bis zum Knöchel messen, am besten mit einer gut sitzenden Hose als Referenz.

Ich empfehle, die Maße in Unterwäsche zu nehmen und sich dabei von jemandem helfen zu lassen. Allein ist es schwierig, das Maßband wirklich gerade zu halten. Die Ergebnisse am besten notieren und alle sechs Monate aktualisieren. Wer seine Körperform kennt, kann die Maße noch besser einordnen.

Damen-Konfektionsgrößen: DE, UK, US und IT im Vergleich

Die folgende Tabelle zeigt die gängigsten Konfektionsgrößen für Damenoberbekleidung. Die Werte beziehen sich auf Standardgrößen; bei Kurz- und Langgrößen gelten abweichende Maße.

DE/AT UK US IT FR Brustumfang (cm) Taillenumfang (cm) Hüftumfang (cm)
32 4 0 38 34 74–77 58–61 80–84
34 6 2 40 36 78–81 62–65 85–88
36 8 4 42 38 82–85 66–69 89–92
38 10 6 44 40 86–89 70–73 93–96
40 12 8 46 42 90–93 74–77 97–100
42 14 10 48 44 94–97 78–81 101–104
44 16 12 50 46 98–102 82–86 105–108
46 18 14 52 48 103–107 87–91 109–112
48 20 16 54 50 108–113 92–97 113–117
50 22 18 56 52 114–119 98–103 118–122

Die Faustregeln zum schnellen Umrechnen im Kopf:

  • DE zu IT: +6 (also DE 38 = IT 44)
  • DE zu UK: DE minus 28, dann durch 2 (DE 38 → 10/2 = UK 10; alternativ einfach die Tabelle merken)
  • DE zu US: UK minus 2 (UK 10 = US 8; Ausnahme bei sehr kleinen Größen)
  • DE zu FR: DE minus 2 (DE 38 = FR 36; aber Achtung, nicht mit IT verwechseln)

Wer regelmäßig bei britischen Marken bestellt, sollte beachten, dass britische Größen tendenziell etwas weiter geschnitten sind als deutsche. Besonders bei Blazern macht sich das an der Schulterpartie bemerkbar. Im Zweifelsfall lieber eine Nummer kleiner wählen.

Herren-Konfektionsgrößen: DE, UK, US und IT im Vergleich

Bei Herren funktioniert die Umrechnung etwas anders. Amerikanische und britische Herrengrößen für Anzüge und Sakkos orientieren sich an der Brustweite in Zoll, während das deutsche System wie bei Damen auf dem halben Brustumfang basiert.

DE/AT UK/US (Chest) IT International Brustumfang (cm) Taillenumfang (cm)
44 34 44 XS 86–89 74–77
46 36 46 S 90–93 78–81
48 38 48 M 94–97 82–85
50 40 50 L 98–101 86–89
52 42 52 XL 102–105 90–94
54 44 54 XXL 106–109 95–99
56 46 56 3XL 110–113 100–104
58 48 58 4XL 114–118 105–110

Bei Herren stimmen die deutsche und die italienische Größe in vielen Fällen überein, was die Umrechnung deutlich einfacher macht als bei Damen. Die britische bzw. amerikanische Größe entspricht dem halben Brustumfang in Zoll. Wer also einen Brustumfang von 100 cm hat (rund 39,4 Zoll), greift zur UK/US 40.

Für Hosen gilt ein eigenes System: In Deutschland wird die Bundweite angegeben (z. B. Größe 50 = ca. 88 cm Bund), in den USA und Großbritannien die Weite in Zoll (Waist). Ein Herr mit Bundweite 84 cm braucht also eine W33.

Jeansgrößen mit Waist- und Length-Angaben: W und L stehen für Bundweite und Beinlänge in Zoll
Jeansgrößen mit Waist- und Length-Angaben: W und L stehen für Bundweite und Beinlänge in Zoll

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S, M, L, XL: Buchstabengrößen richtig zuordnen

Buchstabengrößen wirken auf den ersten Blick einfach, sind aber die ungenaueste aller Größenangaben. Ein „M“ kann je nach Marke und Herkunftsland einer deutschen 36 bis 40 entsprechen. Der Grund: Es gibt keine verbindliche Norm, die festlegt, welche Körpermaße ein „M“ abdecken muss.

International DE/AT Damen DE/AT Herren Brustumfang Damen (cm) Brustumfang Herren (cm)
XS 32–34 44 74–81 86–89
S 34–36 46 78–85 90–93
M 38–40 48–50 86–93 94–101
L 42–44 52–54 94–102 102–109
XL 44–46 56–58 98–107 110–118
XXL 48–50 60–62 108–119 119–126

Die Frage „Welche Größe ist XL bei Damen?“ lässt sich also nicht pauschal beantworten. Im deutschen System entspricht XL ungefähr einer 44 bis 46, bei amerikanischen Marken kann es auch einer deutschen 42 entsprechen. Mein Rat: Bei Buchstabengrößen immer die Maßtabelle des Herstellers prüfen, bevor man bestellt. Das gilt besonders für Basics wie T-Shirts und Pullover, die eng am Körper sitzen.

Jeansgrößen umrechnen: Waist und Length verstehen

Jeansgrößen folgen einem eigenen System, das ursprünglich aus den USA stammt. Die Angabe besteht aus zwei Zahlen: W (Waist, Bundweite) und L (Length, Beinlänge), jeweils in Zoll. Eine W32/L32 bedeutet also 32 Zoll Bundweite (ca. 81 cm) und 32 Zoll Beininnenlänge (ca. 81 cm).

Jeansgröße (W) DE Damen DE Herren Bundumfang (cm)
W25 32 63–64
W26 34 66–67
W27 34–36 68–70
W28 36 44 71–72
W29 36–38 44–46 73–75
W30 38 46 76–77
W31 38–40 48 78–80
W32 40–42 48–50 81–83
W33 42 50 84–85
W34 44 52 86–88
W36 46 54 91–93
W38 48–50 56 96–98

Die häufig gestellte Frage „Welche Größe ist W32 L32?“ lässt sich so beantworten: Bei Damen entspricht sie etwa einer deutschen 40 bis 42, bei Herren einer 48 bis 50, jeweils mit einer Standardbeinlänge von rund 81 cm. Die Length-Angabe richtet sich nach der Körpergröße: L30 passt für Personen bis etwa 170 cm, L32 für 170 bis 180 cm, L34 für 180 bis 190 cm.

Ein wichtiger Hinweis: Jeans laufen beim Waschen häufig ein, besonders wenn sie einen hohen Baumwollanteil ohne Elasthan haben. Ich empfehle in diesem Fall, die Jeans eine halbe Nummer größer zu kaufen und beim ersten Waschen kalt zu waschen.

Schuhgrößen international umrechnen

Auch bei Schuhgrößen herrscht internationales Chaos. Das europäische System (auch Pariser Stich genannt) beruht auf einer Einheit von 6,67 mm. Das britische und amerikanische System verwenden Barleycorns (je 8,47 mm), wobei die US-Größen bei Damen um 1,5 Nummern höher liegen als die britischen. Wer passende Schuhe für den Alltag sucht, sollte diese Unterschiede kennen.

EU UK US Damen US Herren Fußlänge (cm)
36 3,5 5,5 4 22,5
37 4 6 4,5 23,5
38 5 7 5,5 24
39 5,5 7,5 6 24,5
40 6,5 8,5 7 25,5
41 7 9 7,5 26
42 8 10 8,5 27
43 9 11 9,5 27,5
44 9,5 11,5 10 28,5
45 10,5 12,5 11 29

Mein Tipp aus der Praxis: Die Fußlänge in Zentimetern ist die zuverlässigste Angabe. Einfach den Fuß auf ein Blatt Papier stellen, die Umrisse nachzeichnen und von der Ferse bis zur längsten Zehe messen. Dann kann man in jeder Tabelle der Welt die richtige Größe ablesen. Bei Sneakers empfehle ich, eine halbe Nummer größer zu wählen, da der Fuß beim Gehen nach vorne rutscht.

Schuhgrößen im Vergleich: EU, UK und US verwenden unterschiedliche Maßsysteme
Schuhgrößen im Vergleich: EU, UK und US verwenden unterschiedliche Maßsysteme

Vanity Sizing und Markenunterschiede

Vanity Sizing bezeichnet die Praxis von Modemarken, Kleidungsstücke größer zu schneiden, als die Größenangabe vermuten lässt. Ziel ist es, dass die Kundin sich besser fühlt, weil sie in eine „kleinere“ Größe passt. Dieses Phänomen ist besonders in den USA ausgeprägt, wo eine Größe 8 heute den Maßen entspricht, die in den 1950er-Jahren einer 14 entsprachen.

Auch in Europa ist Vanity Sizing verbreitet. Laut dem Statistischen Bundesamt hat sich der Durchschnittskörper in den letzten 30 Jahren verändert, aber die Größentabellen mancher Marken haben sich noch stärker verschoben. In der Praxis bedeutet das:

  • Premium-Marken tendieren zu großzügigerem Schnitt (eine 38 fällt eher wie eine 40 aus)
  • Fast-Fashion-Marken sind oft knapper geschnitten, um Material zu sparen
  • Italienische Marken fallen generell schmaler aus als deutsche
  • Skandinavische Marken orientieren sich an größeren Körpermaßen

Mein Rat: Die Größe auf dem Etikett ist eine Orientierung, kein Versprechen. Wer bei einer neuen Marke bestellt, sollte zuerst ein einzelnes Teil zum Testen kaufen, bevor man gleich den ganzen Capsule Wardrobe umstellt. Das spart langfristig Geld und Frust. Besonders bei Kleidern für große Oberweite ist die Passform entscheidender als die Nummer.

Praktische Tipps für den internationalen Online-Einkauf

Konfektionsgrößen umrechnen international wird vor allem dann relevant, wenn man bei ausländischen Online-Shops bestellt. Mit diesen Strategien reduziert man die Retourenquote deutlich:

1. Die Hersteller-Maßtabelle nutzen, nicht die allgemeine Tabelle. Jeder seriöse Online-Shop hat eine eigene Größentabelle mit exakten Zentimeterangaben. Diese ist immer genauer als eine allgemeine Umrechnungstabelle, weil sie die markenspezifischen Schnittunterschiede berücksichtigt.

2. Bewertungen nach Größenhinweisen filtern. Viele Kundinnen schreiben in ihre Bewertungen, ob ein Teil größer oder kleiner ausfällt. Suchbegriffe wie „fällt klein aus“ oder „runs large“ helfen beim Filtern.

3. Den Retourenservice prüfen, bevor man bestellt. Bei internationalen Bestellungen können Rücksendekosten von 10 bis 25 Euro anfallen. Manche Shops bieten kostenlose Retouren nur im Inland an.

4. Zwei Größen bestellen, eine zurückschicken. Bei teuren Einzelstücken ist das oft die günstigste Strategie, vorausgesetzt die Retoure ist kostenlos.

5. Zwischen- und Langgrößen beachten. Das deutsche Normensystem kennt neben den Normalgrößen (Körpergröße 164–170 cm) auch Kurzgrößen (bis 164 cm) und Langgrößen (ab 172 cm). Bei Kurzgrößen wird die Normalzahl halbiert (z. B. 19 statt 38), bei Langgrößen verdoppelt und um 1 erhöht (z. B. 76 statt 38). Wenn man weiß, dass Hosen bei kurzen Beinen anders sitzen müssen, lohnt sich der Griff zur Kurzgröße.

6. Maße in einer Notiz-App speichern. Wer seine aktuellen Körpermaße, die Lieblingsmarke und deren Größe griffbereit hat, spart beim nächsten Einkauf viel Zeit. Ich empfehle, auch die Maße des letzten gut sitzenden Kleidungsstücks zu notieren.

Übrigens: Auch beim saisonalen Einlagern von Kleidung ist es praktisch, die Größen im Blick zu behalten. So weiß man im nächsten Herbst sofort, ob der Wintermantel noch passt oder ob man vor dem Ausmisten des Kleiderschranks steht.

Das Wichtigste

  • Für die Umrechnung DE zu IT bei Damen gilt: deutsche Größe plus 6 (DE 38 = IT 44)
  • Die eigenen Körpermaße alle sechs Monate aktualisieren, da schon 2 cm Unterschied die Größe ändern können
  • Buchstabengrößen wie S, M, L sind nicht genormt; immer die Maßtabelle des Herstellers prüfen
  • Bei Jeans gilt: W32/L32 entspricht DE 40–42 bei Damen und DE 48–50 bei Herren
  • Die Fußlänge in Zentimetern ist die zuverlässigste Angabe bei internationalen Schuhbestellungen

Häufig gestellte Fragen


Welche Größe ist W32 und L32?

W32/L32 bedeutet eine Bundweite von 32 Zoll (ca. 81 cm) und eine Beininnenlänge von 32 Zoll (ca. 81 cm). Bei Damen entspricht das etwa einer deutschen Konfektionsgröße 40 bis 42, bei Herren einer 48 bis 50. Die Beinlänge L32 passt für Personen mit einer Körpergröße von ungefähr 170 bis 180 cm.


Welche Umrechnungstabelle gibt es für Konfektionsgrößen?

Die wichtigsten Umrechnungstabellen decken die Systeme DE/AT, UK, US, IT und FR ab. Für Damen gilt die Faustregel: DE plus 6 ergibt IT, DE minus 28 geteilt durch 2 ergibt UK. Für Herren stimmen DE und IT oft überein. Am zuverlässigsten ist allerdings immer die herstellerspezifische Maßtabelle, da jede Marke eigene Schnittmuster verwendet.


Welche Größe ist 42 bei Damen, L oder XL?

Eine deutsche 42 entspricht in der Regel der Buchstabengröße L. Da Buchstabengrößen jedoch nicht genormt sind, kann eine 42 je nach Marke auch einem großen M oder einem kleinen XL entsprechen. Bei amerikanischen Marken fällt eine 42 häufig in den Bereich L, bei italienischen Marken eher in den Bereich XL, da italienische Schnitte schmaler ausfallen.


Welche Konfektionsgrößen gibt es in der EU?

In der EU reicht das Größensystem bei Damen typischerweise von 32 bis 54 und bei Herren von 44 bis 62. Darüber hinaus gibt es Kurzgrößen (halbe Normalzahl, z. B. 19 statt 38), Langgrößen (doppelte Normalzahl plus 1, z. B. 76 statt 38) und sogenannte Bauchgrößen bei Herren. Die europäische Norm EN 13402 versucht, die Größen EU-weit zu vereinheitlichen, wird aber nicht von allen Herstellern vollständig umgesetzt.


Wie rechne ich deutsche Konfektionsgrößen in amerikanische um?

Bei Damen zieht man von der deutschen Größe 30 ab, um die US-Größe zu erhalten: DE 38 minus 30 ergibt US 8. Bei Herren orientiert sich die US-Größe am Brustumfang in Zoll. Ein Brustumfang von 98 cm (ca. 38,5 Zoll) entspricht einer US 38 bzw. einer deutschen 48. Diese Faustregeln gelten als Richtwert; durch Vanity Sizing können die tatsächlichen Maße je nach Marke abweichen.


Fallen italienische Konfektionsgrößen anders aus als deutsche?

Ja, bei Damen liegen italienische Größen sechs Nummern über den deutschen: Eine deutsche 36 entspricht einer italienischen 42. Zusätzlich fallen viele italienische Marken schmaler und taillierter geschnitten aus, sodass man bei figurbetont geschnittenen Stücken im Zweifelsfall eine Nummer größer wählen sollte. Bei Herren stimmen die Nummernsysteme in vielen Fällen überein.


Lena Hofmann
Lena Hofmann

Modeberaterin und Stylistin aus Wien mit über 10 Jahren Erfahrung in der Modebranche. Lena teilt ihre Expertise zu Trends, Stil-Basics und nachhaltiger Mode für jeden Tag.

Quellen

  1. de.wikipedia.org
  2. destatis.de
  3. bund.de

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