5 Typen von Damenmode Geschäften, die du kennen solltest

In diesem Artikel

  • Es gibt 5 grundlegende Typen von Damenmode Geschäften, die jeweils unterschiedliche Bedürfnisse abdecken
  • Große Modeketten bieten Kollektionen ab 9,99 Euro, während Designerboutiquen bei 200 Euro aufwärts starten
  • Online-Shops verzeichnen in Österreich ein Wachstum von über 12 Prozent jährlich
  • Nachhaltige Concept Stores sind der am schnellsten wachsende Geschäftstyp mit rund 300 neuen Standorten im deutschsprachigen Raum seit 2024
  • Vintage- und Second-Hand-Läden sparen durchschnittlich 60 bis 80 Prozent gegenüber dem Neupreis
  • Die richtige Mischung aus 3 bis 4 Geschäftstypen deckt deinen gesamten Garderobenbedarf optimal ab

Als Stylistin werde ich immer wieder gefragt: Wo soll ich eigentlich einkaufen? Die Welt der Damenmode Geschäfte ist vielfältiger denn je, und genau das kann überwältigend wirken. In meinen über zehn Jahren als Modeberaterin in Wien habe ich eines gelernt: Es gibt nicht das eine perfekte Geschäft für alle. Vielmehr kommt es darauf an, die verschiedenen Typen von Damenmode Geschäften zu kennen und zu wissen, wann welcher Typ die beste Wahl ist.

In diesem umfassenden Guide stelle ich dir die fünf wichtigsten Geschäftstypen vor, erkläre ihre Stärken und Schwächen und helfe dir dabei, deine persönliche Shopping-Strategie zu entwickeln. Ob du eine Capsule Wardrobe aufbauen möchtest oder einfach bessere Kaufentscheidungen treffen willst: Dieser Artikel gibt dir das nötige Wissen an die Hand.

Große Modeketten und Filialen: Vielfalt zu kleinen Preisen

Modeketten sind für viele Frauen die erste Anlaufstelle beim Kleiderkauf. Namen wie H&M, Zara, C&A und Peek & Cloppenburg prägen das Stadtbild in jeder größeren österreichischen Stadt. Diese Damenmode Geschäfte zeichnen sich durch ein breites Sortiment, regelmäßige Kollektionswechsel und erschwingliche Preise aus.

Was macht Modeketten besonders? Sie bieten aktuelle Trends bereits wenige Wochen nach den großen Modenschauen zu Preisen an, die für die meisten Budgets tragbar sind. Ein Blazer bei Zara kostet zwischen 49 und 89 Euro, während das Designeroriginal leicht das Zehnfache kosten kann. Für Basics wie T-Shirts, Jeans und einfache Blusen sind Ketten oft die pragmatischste Wahl.

Allerdings rate ich meinen Kundinnen, bei Modeketten kritisch zu bleiben. Die schnelle Produktion geht häufig zulasten der Materialqualität. Ein Tipp aus meiner Praxis: Greife bei Ketten gezielt zu zeitlosen Schnitten und investiere in Stücke aus den Premium-Linien, die mittlerweile fast jede große Kette führt. Bei C&A findest du beispielsweise festliche Kleider zu überraschend guten Preisen.

Bekannte Modeketten in Österreich sind unter anderem: H&M, Zara, Mango, Esprit, s.Oliver, Tom Tailor, Orsay, Peek & Cloppenburg und natürlich die österreichische Kette Kastner & Öhler. Laut dem Statistik Austria Portal geben österreichische Haushalte durchschnittlich rund 4 Prozent ihres Einkommens für Bekleidung aus.

Modernes Damenmode Geschäft mit übersichtlich sortierten Kollektionen
Modernes Damenmode Geschäft mit übersichtlich sortierten Kollektionen

Designerboutiquen und Luxusmode: Qualität und Exklusivität

Am anderen Ende des Spektrums stehen Designerboutiquen. Diese Damenmode Geschäfte bieten außergewöhnliche Damenmode, die sich durch hochwertige Materialien, perfekte Verarbeitung und limitierte Stückzahlen auszeichnet. In Wien findest du sie vor allem am Kohlmarkt, in der Tuchlauben und am Graben.

Ich empfehle Designerboutiquen besonders für Investitionsstücke: einen perfekt geschnittenen Mantel, eine hochwertige Ledertasche oder ein Kleid für besondere Anlässe. Diese Teile kosten zwar mehr, halten aber oft ein Jahrzehnt oder länger und bieten einen Tragekomfort, den günstigere Alternativen selten erreichen.

Die zehn bekanntesten Modemarken, die du in österreichischen Designerboutiquen findest, umfassen internationale Namen wie Chanel, Prada, Gucci, Dior, Max Mara, Burberry, Saint Laurent, Valentino, Bottega Veneta und Hermès. Dazu kommen österreichische Designerlabels wie Lena Hoschek, Mothwurf, Pitour und Elfenkleid, die für ihre einzigartige Handschrift bekannt sind.

Mein Rat: Baue dir über die Jahre eine kleine Sammlung von Designerstücken auf, die du mit günstigeren Basics kombinierst. So entsteht ein individueller Stil, ohne dass du dein gesamtes Budget in einer Boutique lässt. Die aktuellen Damenmode Trends 2025 zeigen, dass genau dieser Mix-Ansatz von Stilikonen weltweit bevorzugt wird.

Online-Shops für Damenmode: Bequem und grenzenlos

Die digitale Revolution hat die Art, wie wir Mode einkaufen, grundlegend verändert. Online-Shops für Damenmode in Österreich bieten mittlerweile ein Einkaufserlebnis, das stationären Geschäften in vielen Punkten überlegen ist: größere Auswahl, Preisvergleiche auf Knopfdruck, Kundenbewertungen und bequeme Lieferung bis vor die Haustür.

Zu den besten Shopping-Seiten für Damenmode zähle ich Zalando, About You, Mytheresa, Net-a-Porter, ASOS und den italienische Damenmode Online-Shop Luisa Via Roma. Für den österreichischen Markt sind zudem Universal, Kastner & Öhler Online und der Peek & Cloppenburg Webshop relevant.

Worauf solltest du beim Online-Shopping achten? Ich empfehle meinen Kundinnen immer:

  • Die Größentabellen genau zu studieren und im Zweifel zwei Größen zu bestellen
  • Auf Materialzusammensetzungen zu achten, da man den Stoff nicht fühlen kann
  • Die Rückgabebedingungen vor dem Kauf zu prüfen
  • Bei unbekannten Shops Bewertungen anderer Kundinnen zu lesen
  • Einen exklusiven Damenmode Online-Shop für besondere Anlässe zu nutzen und für Alltägliches breitere Plattformen zu wählen

Der große Vorteil: Online findest du auch Damenmode für kurvige Figuren in einer Vielfalt, die stationär oft fehlt. Laut dem Handelsverband Österreich kaufen bereits über 70 Prozent der Österreicherinnen zumindest gelegentlich Mode online.

Bequem von zuhause Damenmode online shoppen
Bequem von zuhause Damenmode online shoppen

Nachhaltige Concept Stores: Mode mit Gewissen

Der Typ von Damenmode Geschäften, der mich persönlich am meisten begeistert, sind nachhaltige Concept Stores. Diese Läden kuratieren ein Sortiment aus ökologisch und fair produzierten Marken, oft ergänzt durch Lifestyle-Produkte, Kosmetik und Accessoires.

In Wien haben sich in den letzten Jahren wunderbare Adressen etabliert: Geschäfte wie Göttin des Glücks, Anzüglich oder Grünschnabel zeigen, dass nachhaltige Mode weder langweilig noch überteuert sein muss. Die Preise liegen typischerweise zwischen Modeketten und Designerboutiquen, also bei 60 bis 200 Euro für ein Oberteil oder eine Hose.

Was mich an diesen Geschäften überzeugt: Die Beratung ist meist hervorragend. Die Verkäuferinnen kennen die Geschichten hinter den Marken, wissen über Materialien Bescheid und helfen dir, Stücke zu finden, die wirklich zu dir passen. Das reduziert Fehlkäufe enorm.

Österreichische Modelabels, die du in Concept Stores findest, sind unter anderem: Lena Hoschek (mit nachhaltiger Linie), Göttin des Glücks, Lana Organic, Erdbär, Meshit und Jan n June (aus Hamburg, aber in Österreich sehr beliebt). Auch Liberty Damenmode setzt zunehmend auf nachhaltige Kollektionen.

Besonders für Frauen, die eine lässige Mode für Frauen ab 50 suchen, bieten Concept Stores oft die ideale Balance aus Qualität, zeitlosem Design und Tragekomfort. Die Schnitte sind durchdacht, die Stoffe hochwertig und die Farben alltagstauglich.

Vintage- und Second-Hand-Läden: Einzigartige Fundstücke

Vintage- und Second-Hand-Läden sind mein persönlicher Geheimtipp unter den Damenmode Geschäften. Hier findest du Unikate, die niemand sonst trägt, schonst die Umwelt und sparst dabei erheblich. Ein Designerkleid, das neu 800 Euro gekostet hat, bekommst du in gutem Zustand oft für 80 bis 150 Euro.

In Wien empfehle ich das Burggassenquartier im 7. Bezirk, wo sich zahlreiche Vintage-Shops aneinanderreihen. Auch Plattformen wie Vinted, Vestiaire Collective und Rebelle haben den Second-Hand-Markt digitalisiert und machen die Schatzsuche vom Sofa aus möglich.

Meine Tipps für erfolgreiches Vintage-Shopping:

  • Gehe mit offener Erwartung, aber kenne deine Maße genau
  • Prüfe Nähte, Reißverschlüsse und Stoffe sorgfältig auf Mängel
  • Besuche Läden regelmäßig, da sich das Sortiment ständig ändert
  • Achte auf zeitlose Schnitte statt auf kurzlebige Trends
  • Kalkuliere eventuelle Änderungskosten mit ein

Falls du ein Second-Hand-Stück anpassen lassen möchtest, findest du hilfreiche Informationen in unserem Guide zur Änderungsschneiderei. Die Kosten für kleine Anpassungen beginnen bei etwa 15 Euro und machen aus einem guten Fund ein perfekt sitzendes Lieblingsstück.

Vintage-Laden mit sorgfältig kuratierter Damenmode aus vergangenen Jahrzehnten
Vintage-Laden mit sorgfältig kuratierter Damenmode aus vergangenen Jahrzehnten

Vergleich aller Geschäftstypen im Überblick

Um dir die Entscheidung zu erleichtern, habe ich die wichtigsten Merkmale aller fünf Typen von Damenmode Geschäften in einer übersichtlichen Tabelle zusammengefasst:

Geschäftstyp Preisspanne Beratung Nachhaltigkeit Auswahl Ideal für
Modeketten 10 bis 100 Euro Gering Niedrig bis mittel Sehr groß Basics, Trends
Designerboutiquen 200 bis 5.000 Euro Exzellent Mittel bis hoch Klein, kuratiert Investitionsstücke
Online-Shops 10 bis 3.000 Euro Digital (Chatbots, Guides) Variabel Riesig Preisvergleiche, Nischen
Concept Stores 60 bis 300 Euro Sehr gut Hoch Mittel, kuratiert Bewusster Konsum
Vintage/Second-Hand 5 bis 200 Euro Variabel Sehr hoch Einzigartig, wechselnd Unikate, Sparen

Wie du siehst, hat jeder Geschäftstyp seine Berechtigung. Meine erfolgreichsten Kundinnen nutzen typischerweise drei bis vier dieser Typen strategisch: Basics von der Kette, besondere Stücke aus der Boutique oder dem Concept Store, Vintage für Accessoires und den Online-Shop für gezielte Schnäppchen.

So triffst du die richtige Wahl für deinen Stil

Die Wahl des richtigen Damenmode Geschäfts hängt von mehreren Faktoren ab: deinem Budget, deinem Zeitaufwand, deinen Stilvorlieben und deinen Werten. Hier meine Empfehlungen nach Situation:

Wenn du ein begrenztes Budget hast: Kombiniere Modeketten für Basics mit Second-Hand-Läden für besondere Stücke. So baust du eine vielseitige Garderobe auf, ohne mehr als 100 Euro monatlich auszugeben. Bei Woolworth findest du im Prospekt regelmäßig günstige Basics.

Wenn dir Nachhaltigkeit wichtig ist: Setze auf Concept Stores und Vintage-Läden als Hauptquellen. Ergänze gezielt mit Online-Shops, die auf nachhaltige Marken spezialisiert sind. Plattformen wie Avocadostore oder Loveco bieten eine gute Vorauswahl.

Wenn du wenig Zeit hast: Online-Shops sind dein bester Freund. Lege dir bei zwei bis drei vertrauenswürdigen Shops ein Profil an, speichere deine Größen und nutze die Wunschlisten-Funktion. So shoppst du in der Mittagspause effizient.

Wenn du einen besonderen Anlass hast: Für festliche Kleider oder besondere Anlässe lohnt sich der Gang in eine Designerboutique oder ein spezialisiertes Geschäft. Die persönliche Beratung und die Möglichkeit, verschiedene Schnitte direkt am Körper zu sehen, sind hier unbezahlbar.

Und wenn du für eine Hochzeit in großen Größen etwas suchst, empfehle ich eine Kombination aus Online-Recherche und stationärem Anprobieren.

Die österreichische Modeszene: Lokale Schätze entdecken

Österreich hat eine lebendige Modeszene, die weit über die internationalen Ketten hinausgeht. Besonders Wien, Graz und Salzburg bieten eine Dichte an unabhängigen Damenmode Geschäften, die im deutschsprachigen Raum ihresgleichen sucht.

Welche Modelabels gibt es in Österreich? Die Liste ist beeindruckend lang: Lena Hoschek ist wohl die international bekannteste österreichische Designerin, bekannt für ihre femininen Silhouetten mit Vintage-Einfluss. Mothwurf steht für minimalistische Eleganz, Pitour für avantgardistische Schnitte und Ulla Popken für inklusive Größen. Dazu kommen junge Labels wie Varcity, Femme Maison und das Wiener Label Awareness & Consciousness.

Ein Trend, den ich in den letzten Jahren beobachte: Immer mehr österreichische Städte entwickeln eigene Modeviertel. In Wien ist es der 7. Bezirk (Neubau), in Graz das Lend-Viertel und in Salzburg die Linzer Gasse. Dort findest du eine Mischung aus Concept Stores, Vintage-Läden und kleinen Designerboutiquen auf engstem Raum.

Auch die Kombination aus Mode und Accessoires wie Schuhen von Humanic oder passenden schwarzen flachen Stiefeln gehört zum österreichischen Einkaufserlebnis. Die österreichische Modegeschichte reicht dabei weit zurück und beeinflusst bis heute die lokale Designszene.

Mein abschließender Rat: Lerne die Damenmode Geschäfte in deiner Umgebung kennen, sprich mit den Verkäuferinnen und entwickle ein Gespür dafür, welcher Laden für welchen Bedarf der richtige ist. Mode einkaufen soll Freude machen, und mit dem richtigen Wissen über die verschiedenen Geschäftstypen wird jeder Einkaufsbummel zum Erfolg.

Das Wichtigste

  • Nutze 3 bis 4 verschiedene Geschäftstypen strategisch für unterschiedliche Garderobenbedürfnisse
  • Investiere in Designerstücke für zeitlose Klassiker und kaufe Trends günstig bei Ketten
  • Prüfe bei Online-Shops immer Größentabellen und Rückgabebedingungen vor der Bestellung
  • Concept Stores bieten das beste Preis-Qualitäts-Nachhaltigkeits-Verhältnis für bewussten Konsum
  • Vintage-Läden sparen 60 bis 80 Prozent gegenüber Neupreisen bei oft besserer Qualität

Häufig gestellte Fragen


Welche bekannten Modeketten gibt es?

Zu den bekanntesten Modeketten in Österreich und dem deutschsprachigen Raum zählen H&M, Zara, Mango, C&A, Peek & Cloppenburg, s.Oliver, Esprit, Tom Tailor, Orsay, Reserved und About You. Österreichspezifisch sind Kastner & Öhler und Fussl Modestraße sehr beliebt. Jede Kette hat ihr eigenes Preissegment und ihre Zielgruppe: H&M und C&A bedienen das untere bis mittlere Preissegment, während Peek & Cloppenburg und Kastner & Öhler auch gehobenere Marken führen.


Welche sind die 10 bekanntesten Modemarken?

Die zehn bekanntesten Modemarken weltweit sind Chanel, Louis Vuitton, Gucci, Prada, Dior, Hermès, Versace, Burberry, Saint Laurent und Valentino. Im mittleren Preissegment dominieren Marken wie Max Mara, Hugo Boss, Ralph Lauren, Tommy Hilfiger und Calvin Klein. Für den Alltag in Österreich sind zudem Marken wie Marc O’Polo, Closed, Drykorn und Opus sehr gefragt, da sie Qualität mit alltagstauglichem Design verbinden.


Welche Modelabels gibt es in Österreich?

Österreich bietet eine vielfältige Designszene. Zu den bekanntesten österreichischen Modelabels zählen Lena Hoschek (feminine Retro-Mode), Mothwurf (minimalistische Eleganz), Pitour (Avantgarde), Elfenkleid (Braut- und Abendmode), Göttin des Glücks (nachhaltige Mode), Meshit (urbane Mode), Awareness & Consciousness (nachhaltig und fair), Shakkei (nachhaltige Basics) und Arthur Arbesser (internationaler Haute Couture Bezug). Viele dieser Labels sind in Concept Stores in Wien, Graz und Salzburg erhältlich.


Was sind die besten Shopping-Seiten?

Die besten Online-Shopping-Seiten für Damenmode in Österreich sind Zalando (größte Auswahl, kostenloser Versand und Rückversand), About You (personalisierte Empfehlungen), Mytheresa (Luxusmode), ASOS (internationale Trends, große Größen), Peek & Cloppenburg Online und Universal.at. Für nachhaltige Mode empfehle ich Avocadostore und Loveco. Für Vintage und Second-Hand sind Vinted, Vestiaire Collective und Rebelle die führenden Plattformen im deutschsprachigen Raum.


Wie viel sollte ich monatlich für Kleidung ausgeben?

Als Faustregel empfehle ich, nicht mehr als 5 bis 7 Prozent des Nettoeinkommens für Kleidung einzuplanen. Bei einem durchschnittlichen österreichischen Einkommen entspricht das etwa 100 bis 200 Euro monatlich. Wichtiger als der Betrag ist jedoch die Strategie: Investiere 60 Prozent in Basics und zeitlose Stücke, 30 Prozent in saisonale Ergänzungen und 10 Prozent in besondere Anlässe. Mit dieser Aufteilung baust du langfristig eine hochwertige Garderobe auf, ohne dein Budget zu sprengen.


Lohnt sich der Einkauf in Designerboutiquen wirklich?

Ja, aber nur für gezielte Investitionsstücke. Ein hochwertiger Kaschmirpullover für 300 Euro hält bei guter Pflege 10 Jahre oder länger, was auf einen Preis von 30 Euro pro Jahr hinausläuft. Ein günstiger Pullover für 30 Euro, der nach einer Saison seine Form verliert, kostet langfristig mehr. Designerboutiquen lohnen sich besonders für Mäntel, Blazer, Lederwaren und Schuhe. Für T-Shirts, Unterwäsche und stark trendabhängige Stücke sind sie hingegen weniger sinnvoll.


Lena Hofmann
Lena Hofmann

Modeberaterin und Stylistin aus Wien mit über 10 Jahren Erfahrung in der Modebranche. Lena teilt ihre Expertise zu Trends, Stil-Basics und nachhaltiger Mode für jeden Tag.